Neues Jahr, neue Vorsätze. Oder neue Ehrlichkeit?

Ein neues Jahr fühlt sich oft an wie ein leeres Blatt. Frisch. Offen. Voller Möglichkeiten. Und fast automatisch taucht sie auf, die Liste der guten Vorsätze: mehr Zeit für mich, weniger Stress, gesünder leben, mutiger sein, zufriedener werden. Doch Hand aufs Herz: Wie oft sind diese Vorsätze schon nach wenigen Wochen wieder verschwunden?
von Christina Fried - 30. Dec 2025
Christina Fried

Vielleicht brauchen wir weniger Vorsätze und mehr Bewusstsein

Ein neues Jahr muss kein kompletter Neustart sein. Es muss nicht alles anders werden. Und wir müssen uns nicht neu erfinden.

Vielleicht geht es vielmehr darum, ehrlicher hinzuschauen:

Manchmal liegt die größte Veränderung nicht im Mehr, sondern im Weniger.

Vorsätze, die sich gut anfühlen

Gute Vorsätze müssen nicht laut sein. Sie dürfen leise beginnen und sich mit dem Leben verbinden.

Vielleicht ist dein Vorsatz in diesem Jahr:

Nicht perfekt. Aber echt.

Ein Jahr muss nicht perfekt werden, nur stimmig

Das Leben hält sich selten an unsere Pläne. Und genau deshalb dürfen Vorsätze flexibel sein.

Du darfst deine Meinung ändern. Du darfst langsamer gehen. Du darfst neu entscheiden, auch mitten im Jahr.

Wachstum geschieht nicht nach Kalender. Es geschieht, wenn wir bereit sind, hinzuhören.

Eine Einladung zum Jahresbeginn

Vielleicht ist dieses Jahr kein Jahr der großen Ziele. Sondern eines der kleinen, bewussten Schritte.

Ein Jahr, in dem du dir öfter die Frage stellst: Fühlt sich das noch richtig an für mich?

Wenn ja, geh weiter. Wenn nicht, ändere die Richtung.

Beides ist mutig.